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Tiefdruck für Tierschutz auf La Palma

In der Heimat unsers Hundes, der Insel La Palma, von der wir Nemo im Februar 2010 geholt hatten, hört man dieser Tage nichts gutes in Sachen Tierschutz.

Nemo aus La Palma im Urlaub am Gardasee

Nemo aus La Palma im Urlaub am Gardasee 2011

Matthias Siebold berichtet auf seiner Webseite in seinen News von La Palma (www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php) in seinem Eintrag vom Donnerstag 08.09.2011 17:30 Uhr über desaströse Vorgänge rund um die Hundeauffangsstation bei El Paso auf La Palma.

Dort sollen sich inzwischen wieder rund 180 Hunde aufhalten. Eine Vereinbarung mit der neuen Bürgermeisterin von El Paso, Frau Dolores Padilla, dass binnen eines halben Jahres die von privaten Händen betriebene Auffangstation dadurch von Hunden "frei" werden sollte, dass wöchentlich 5 Tiere an Tierschutzvereine abgegeben werden, ist offenbar nicht aufgegangen. Stattdessen wurden neben der Weitervermittlung von Hunden auch weitehin neue Hunde aufgenommen. Das verwundert wenig, denn wenn die Tiere dort einfach abgegeben werden, ist es sicherlich sehr schwer die hilflosen Tiere einfach abzuweisen.

Nemo&Diva beim Spiel 

Nemo aus La Palma und Diva aus München bei Ihrem Lieblingsspiel mit einer alten Socke

Als ich mit meiner Frau vor bald zwei Jahren im Februar 2010 Siglinde von Kentzingen, die damals noch für den Tierschutzverein La Palma e.V. gearbeitet hatte, bei der Versorgung von Hunden geholfen hatte, traf dort eines Abends eine Waldspaziergängerin mit einem Wepen ein. Das Tier hatte die Frau ausgesetzt im Wald gefunden und gab den ausgemergelten Welpen bei uns ab. Die Vorstellung so eine Frau und die Aufnahme von so einem Tier abzuweisen fällt mir sehr schwer, denn wohin sonst mit einem hilflosen Hund?

Nemo im Garten - Bitte nicht stören

Palmerischer Nemo in unserem Garten im Frühling 2011 - "Bitte nicht stören ich will hier schlafen!"

Da nun die Auffangstation bei El Paso die Tiere ebenfalls nicht abweisen konnte, hat offenbar ein Hundehasser vergiftetes Fleisch in und nahe der Hundestation verteilt und mehrere Hunde vergiftet.

Das rief mit Recht empörte Tierfreunde auf den Plan. Die verschickten eine Massenmail in der sie offenbar auch die Bürgermeisterin kritisierten. Diese wiederum ist laut Herrn Matthias Siebold (www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php) in Sachen Tierschutz äußerst bemüht. Deshalb hat die Bürgermeisterin von El Paso nun dazu aufgerufen, sich nicht nur zu empören, sondern zu helfen.

Das soll mittels Adoptionen von Hunden geschehen. Wenn Sie helfen wollten, so können Sie sich im Rathaus von El Paso melden unter folgenden Mailadressen: turismo@elpaso.es (Iban Fernández) sowie alcaldia@elpaso.es. Wie genau so eine Hilfe durch Adoption eines Hundes funktionieren soll, weiß ich noch nicht, ich werde aber im La Palma Forum mal einen Thread mit der Bitte um Hinweise dazu eröffnen. Ich hoffe darauf, dass Leute die vor Ort wohnen darüber näheres in Erfahrung bringen. Darübe werde ich hier ggf. weiter berichten.

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