... und viel Stress haben bei mir in den vergangen Wochen und Monaten dazu geführt, dass ich diesen Blog leider nicht aktualisieren konnte.
Ich versuche ab heute den Blog sporadisch weiter zu bearbeiten.
Zu „auf den Hund gekommen sein“ gibt es folgendes zu berichten:
Nemo unserem kleinen Palmero-Pero geht es in der Stadt München bei uns sehr gut.
Er besucht munter und regelmäßig die Allacher Hundeschule und lernt dort und bei uns ständig mehr und mehr dazu. Erst letzte Woche haben wir eine Woche Urlaub bei Freunden in Trier gemacht. Dort zeigte sich Nemo fast schon als ein Therapiehund, als es darum ging die 3,5 Jahre alte neugierige aber gegenüber Hunden zwiegespaltene Tochter unserer Freunde, mit dem Hund vertraut zu machen. Die 3,5 Jährige zeigte großes Interesse an Nemo aber auch Ängstlichkeit.
Nemo machte sich für die Kleine so klein wie möglich und ließ sich überall anfassen und streicheln. So bereitete er mit unserer Unterstützung binnen mehrerer Abende an denen wir die Freunde besuchten, der kleinen den Weg. Zum Schluss der Urlaubswoche bereitete die 3,5 Jährige dem Hund sogar jeden Abend sein Fress-Napfi zu und gab es Nemo.
Unser Vertrauen in Nemo und seines in uns ist in dieser Woche sehr gewachsen. Trotzdem ist und bleibt für mich klar, dass beim Umgang des Hundes mit kleinen Kindern die genaue Kontrolle und der jederzeitige Zugriff auf das Tier seitens des Hundeführers unerlässlich ist.
Nemo hat seitdem er bei uns ist auch Ängste entwickelt. Mit dem Umzug von La Palma nach München zu uns hat er eine enorme Anpassungsleistung vollbracht. Inzwischen fühlt er sich bei uns sicher. Wohl deshalb tauchen nun auch seine Ängste langsam auf. Sie zeigen sich vor allem beim Autofahren und bei der Benutzung von U-Bahn und S-Bahn. Nemo begann vor zwei Wochen, nachdem er zuvor völlig problemlos in jeden U-Bahn- oder S-Bahnzug gestiegen war, mit heftigem Zittern und er steigert sich in hyperventilierendes Hechelndes Atmen hinein. Deshalb werden wir am Samstag mit der Hundeschule an einem gemeinsamen Fahrttraining in der U-Bahn teilnehmen.
Beim Autofahren fangen wir momentan praktisch wieder bei Null an. Nachdem Nemo anfangs ganz relaxt ins Auto gestiegen und mitgefahren war, begann er vor zwei Wochen mit dem gleichen ängstlichen „Gehechele“, wie beim U-oder S-Bahnfahren. Deshalb trainiere ich nun täglich mit ihm das ruhige Sitzen im Auto, wobei ich ihn mit Leckerli füttere. Mal sehen wies weitergeht ....
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